Die neuen Corona-Impfstoffe sind verfügbar

Ab dem 15. September können wir die gerade erhaltenen neuen Corona-Impfstoffe verimpfen, die einen erweiterten Schutz gegen die Omikron-Variante des Corona-Virus bieten. Weitere Impfstoffe speziell gegen die derzeit vorherrschende Variante BA05 sollen in den nächsten Monaten kommen. Wir werden wie bisher jeden Mittwochnachmittag gegen Corona impfen; Termine können über diese Homepage gebucht werden.

 

 

Gemeinde Hemmingen nimmt teil an der Aktion „Mayors for Peace“

Wir beglückwünschen die Gemeinde Hemmingen und Herrn Bürgermeister Schäfer, dass sie der internationalen Aktion „Mayors for Peace“ beigetreten sind und durch das Hissen der Flagge ein deutliches Zeichen gegen Atomwaffen und für den Frieden gesetzt haben.

Vielen Dank!

 

Dr.Maitra in die Arbeitsgruppe „Klimawandel“ der Bundesärztekammer berufen

Die Bundesärztekammer hat im Gefolge des 125. Deutschen Ärztetages mit dem Schwerpunkt „Klimaschutz = Gesundheitsschutz“ eine Arbeitsgruppe „Klimawandel“ ins Leben gerufen.

Dr. Maitra wurde als Ergebnis des langen Engagements mit dem Thema auf Kammerebene als Mitglied in die Arbeitsgruppe berufen. Arbeitsauftrag der Gruppe ist die Entwicklung von Möglichkeiten der Anpassung von Gesundheitseinrichtungen an den Klimawandel.

 

Keine Schnelltestungen mehr in unserer Praxis

Aufgrund der Vielzahl zertifizierter Testzentren in Hemmingen und im Umland führen wir derzeit nur noch im Ausnahmefall Antigen-Schnelltestungen durch, da wir aufgrund der derzeitigen pandemischen Situation alle Ärztinnen und Ärzte und Medizinischen Fachangestellten für die Behandlung erkrankter Menschen benötigen.

 

126. Deutscher Ärztetag in Bremen: Schwerpunkte Ärztliche Versorgung und Folgen von Corona bei Kindern und Jugendlichen

 

Der 126. Deutsche Ärztetag fand in der Woche vom 23.-27.05.2022 in Bremen statt. Dr. Maitra nahm als einer der 31 Abgeordneten aus Baden-Württemberg an den Beratungen teil

 

 Impfungen gegen Corona – Antworten auf die häufigsten Fragen, die uns in der Sprechstunde erreichen:

1. Sollen ich mich gegen Corona überhaupt impfen lassen? Nach unserer Einschätzung ist die Impfung derzeit der einzige Weg, die Corona-Pandemie zu überwinden. Wir empfehlen deshalb die Impfung unbedingt. Als Corona-Schwerpunktpraxis sind wir einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt und konnten uns deshalb bereits in der ersten Priorisierungsgruppe impfen lassen: Alle Ärzt*innen des Praxisteams und fast alle medizinischen Fachangestellten sind bereits geimpft. Persönlich möchte ich mitteilen, dass ich auch Sorge getragen habe, dass meine Eltern, die weit in den 80ern sind, ebenfalls geimpft sind.

2. Ist der Impfstoff sicher? Nach den vorliegenden Daten aus den veröffentlichten Untersuchungen mit immerhin 40.000 Proband*innen und inzwischen alleine in Deutschland erfolgten 5 Millionen Geimpften kann man davon ausgehen, dass der Impfstoff in dem beobachteten kurzen Zeitraum von zwei Monaten sicher ist. Über Langzeitfolgen liegen – wie bei jedem neuen Medikament – naturgemäß noch keine Erkenntnisse vor. Es ist allerdings davon auszugehen, dass mit der steigenden Anzahl der Geimpften auch die Erkenntnisse hierzu steigen werden. Im Zulassungsverfahren in Deutschland wurden einzelne Schritte zusammengefasst und beschleunigt, allerdings ohne dass nach unserem Kenntnisstand die erforderliche  Sorgfalt vernachlässigt wurde. Bei den Impfstoffen der Firmen Biontec und Moderna handelt es sich um mRNA-Impfstoffe, die bei bisherigen Impfungen nicht in der Breite verwendet wurden. Die Impfstoffe sind nach jetzigem Kenntnisstand bis auf lokale Reaktion gut verträglich, es gibt derzeit auch keine Hinweise auf Langzeitschäden.

3. Wie erfolgt die Impfung? Die Impfung ist freiwillig und kostenlos. Bei den mRNA-Impfungen werden zwei Impfungen im Abstand von 3 – 6 Wochen mit einem Impfstoff der gleichen Sorte durchgeführt. Bei dem DNA Impfstoff werden ebenfalls zwei Impfungen durchgeführt, die aber im Abstand von 9-12 Wochen durchgeführt werden. Insbesondere Jüngere können nach der ersten AstraZeneca-Impfung die zweite Impfung auch mit einem mRNA-Impfstoff  erhalten. Die Impfung erfolgt in den Deltamuskel des Oberarmes.

4. Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten? Nach den jetzigen Informationen kann es zu Rötung, Schwellungen und Schmerzen kommen. Viele Impflinge klagen über eine Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, teilweise auch grippale Symptome. Vereinzelt kam es zu allergischen Reaktionen unterschiedlicher Stärke. Weitere Nebenwirkungen werden genau überprüft. Während bei den mRNA-Impfstoffen die Nebenwirkungen nach der zweiten Impfung häufiger auftreten, ist dies bei den DNA-Impfstoffen häufig schon nach der ersten Impfung. Es gibt derzeit keine Hinweise, dass die Nebenwirkungen bei besonderen Risikogruppen (also z. B. ältere Menschen oder Menschen mit vielen Erkrankungen) häufiger auftreten.
5. Wie lange besteht ein Impfschutz nach den ersten Impfungen? Das ist derzeit noch nicht klar, hierzu werden aber weitere Untersuchungen erfolgen.

6. Kann ich nach der Impfung nicht mehr an COVID erkranken? Nach jetzigem Kenntnisstand verhindert in den meisten Fällen die Impfung eine Erkrankung vollständig oder mindert zumindest die Schwere des Verlaufs. Durch die Impfung von ca. 60-70% der Bevölkerung kann es gelingen, durch eine sogenannte „Herdenimmunität“ die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

5. Wo soll ich mich impfen lassen? Weiterhin besteht eine Knappheit der Impfstoffe. Sie können sich jetzt bereits in den zentralen Impfzentren (ZIZ) im Robert-Bosch-Krankenhaus und in der Liederhalle in Stuttgart impfen lassen. Im Landkreis Ludwigsburg besteht die Möglichkeit zur Impfung im Kommunalen Impfzentrum (KIZ) in der Weststadt , im Landkreis Böblingen im KIZ in der Messe in Sindelfingen.

6. Muss ich mich nach der Impfung noch testen lassen? Nach der zweiten Impfung besteht ein vollständiger Impfschutz vor einer Erkrankung. Da aber zumindest die theoretische Möglichkeit einer Infektion und Weitergabe von Erregern besteht, sollte in kritischen Situationen (Besuch von besonders verletzlichen Gruppen) noch ein kostenloser Schnelltest erfolgen, der zu den Öffnungszeiten (s.o.) auch bei uns durchgeführt werden kann. .

7. Wie erhalte ich einen Termin für die Impfung? Termine für die Impfung in den Impfzentren können telefonisch unter der Telefonnummer 116117 vereinbart, außerdem besteht online die Möglichkeit unter https://www.impfterminservice.de/impftermine einen Termin zu vereinbaren. Termine in unserer Praxis können auf dieser Homepage unter dem Reiter „Corona-Impfung“ vereinbart werden.

8. Wie werde ich informiert, ob ich geimpft werden kann? Derzeit ist nicht vorgesehen, dass Angehörige der Risikogruppen gesondert informiert werden. Eine Liste derzeit gültigen Priorisierungsregelungen finden Sie auf den Seiten des baden-württembergischen Sozialministeriums.

9. Wer sollte sich nicht impfen lassen? Nach derzeitigem Kenntnisstand ist es nicht erforderlich, sich impfen zu lassen, wenn man die Erkrankung vor weniger als sechs Monaten durchgemacht hat. Ein Schaden bei einer still durchgemachten Erkrankung ist aber nicht zu erwarten. Sechs Monatae nach einer Erkrankung kann eine einmalige Impfung die Sicherheit vor einer erneuten Infektion erhöhen. Wir raten Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren weiterhin von der Impfung ab, da hierzu nur sehr wenige Daten vorliegen und die Erkrankung in der Regel auch weniger schwer verläuft. Patientinnen und Patienten, die an immunbeeinträchtigenden Erkrankungen leiden oder entsprechende Medikamente einnehmen, sollten sich ebenso wie Schwangere und Stillende bereits im Vorfeld von uns beraten lassen, im Grundsatz ist die Impfung nach den derzeitigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes möglich.

10. Impfungen in unserer Praxis: Wir impfen in den Räumen unserer Praxis nach erfolgter Voranmeldung vorrangig Patientinnen und Patienten unserer Praxis.

Zusammenfassung: Nach jetzigem Kenntnisstand empfehlen wir allen unseren Patientinnen und Patienten unbedingt die Impfung gegen die Corona-Infektion. Nach vielen Jahren der praktischen Tätigkeit im Gesundheitswesen und durchaus kritischem Blick auf viele Entwicklungen vertraue ich in der Frage der Impfung doch auf das gemeinsame Bemühen, die Pandemie zu besiegen. Das heißt nicht, dass wir auch weiterhin sehr genau die Entwicklungen verfolgen müssen. Aber – so ist schlussendlich doch zu fragen – was sind denn unsere Alternativen zur Impfung? Die Infektionen zeigen trotz aller Maßnahmen einen sehr wechselhaften Verlauf, der sich vielen unserer Kontrollversuche entziehen. Auch wenn viele Menschen nur geringe Symptome zeigen, so sterben doch täglich Leute an der Infektion. Effektive Medikamente haben wir nicht. Die Impfung ist deshalb nach unserer festen Überzeugung der derzeit einzige Weg, die Pandemie zu besiegen. Deshalb bitten wir Sie mit großer Überzeugung: lassen Sie sich impfen! Die möglichen Risiken einer Impfung können allemal nicht so schwer wiegen wie die möglicherweise tödlichen Risiken einer Infektion!
 

Praxisablauf während der Corona-Epidemie

Derzeit fürchten wir mit steigenden Infektionszahlen ein erneutes Aufflammen und eine „zweite Welle“. Damit die erreichten Erfolge gewahrt werden können, halten wir auch in der Praxis an den veränderten Abläufen fest, die vor allem Ihrem Schutz dienen. Weiterhin sind nach die Einhaltung ausreichender Abstände (1,5 m) und das häufige Händewaschen von entscheidender Bedeutung, es gilt verbindlich das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in den Praxen vor.

Wir halten momentan weiterhin an den Abläufen als auch den baulichen Maßnahmen in der Praxis fest. Bitte rufen Sie unbedingt an, bevor Sie die Praxis aufsuchen. Betreten Sie nach Desinfektion der Hände die Praxis nur einzeln und nach Aufforderung. Halten Sie bitte ausreichend Abstand zu anderen Patientinnen und Patienten. Bitte tragen Sie beim Betreten und in der Praxis einen sog. Mund-Nasen-Schutz oder eine selbst genähte Schutzmaske.

Unsere normalen Sprechstunden bleiben weiterhin geöffnet. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir vor allem gefährdet Patientinnen und Patienten bitten für Routine-Untersuchungen neue Termine zu vereinbaren.

Unsere Notfallsprechstunde haben wir so organisiert, dass von der normalen Sprechstunde zeitlich getrennt Patientinnen und Patienten mit Fieber und Infekten der oberen Atemwege behandelt werden. Hier werden auch Patientinnen und Patienten untersucht, die uns als Corona-Schwerpunkt-Praxis aufsuchen. Eine Behandlung ohne telefonische Voranmeldung ist nicht möglich! Bitte halten Sie bei der Anmeldung Ihre Handy-Nummer bereit. Wir rufen Sie über Ihr Handy an, wenn Sie in die Praxis kommen können. In der Zwischenzeit können Sie im Bürgertreff im ersten Obergeschoss unseres „Hauses der Gesundheit“ warten. Bitte beachten Sie hier besonders die Husten- und Niess-Etikette und die Händedesinfektion.

„Normale“ nicht infektiöse Notfälle werden weiterhin in unseren Notfallsprechstunden behandelt. Der Ablauf in dieser Sprechstunde ist wie gewohnt: Sie können nach Ihrer Anmeldung zum vereinbarten Termin die Praxis betreten.

Sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag haben wir unsere Telefonsprechstunde ausgeweitet. Darüber hinaus haben wir eine Videosprechstunde eingerichtet. Sie erhalten eine SMS nit einem Link auf das Videosprechzimmer, den Sie aktivieren. Bitte achten Sie darauf, dass an Ihrem Handy oder Computer Mikrofon- und Kamera aktiviert sind. Nachdem Sie sich mit Ihren Daten eingeloggt haben, werden Sie von einem unserer Ärzte in die Visite gebeten.

Aufgrund der nicht mehr geltenden gesetzlichen Regelungen kann bei Bagatellerkrankungen keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr durch rein telefonischen oder Video-Kontakt erfolgen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie weiterhin gesund und guter Dinge.

Bericht über die Versorgungslage traumatisierter Geflüchteter vorgestellt

In der Funktion von Dr. Maitra als Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg konnte zum 10.12., dem Tag der Menschenrechte, der Bericht zur Versorgungslage traumatisierter Geflüchteter vorgestellt werden. In der aktuellen Übersicht zeigt sich, dass viele der Geflüchteten unter den Folgen von Traumatisierung leiden. Im Rahmen der bestehenden Strukturen wird nur einem Teil Hilfe in ausreichendem Maße zuteil. Wesentliche Unterstützung erfolgt durch die Psychosozialen Zentren in Baden-Württemberg, die sich derzeit im Ausbau befinden. Hier ist eine strukturelle Verstetigung der finanziellen Zuwendungen des Landes erforderlich, wie sie bereits im Koalitionsvertrag der jetzigen Regierung vereinbart worden war.

https://www.aerztekammer-bw.de/news/2020/2020-12/3-Versorgungsbericht/index.html

 

Aufnahme neuer Patient*innen derzeit nicht möglich

Aufgrund von Kapazitätsgrenzen ist uns die Neuaufnahme neuer Patientinnen oder Patienten, die an anderer Stelle bereits hausärztlich betreut werden, in unsere regelhafte Versorgung derzeit leider nicht möglich. Wir wissen um die derzeitig immer knapper werdende Versorgungssituation in Hemmingen und der Region, die von uns allerdings nicht alleine aufgefangen werden kann.

Unabhängig hiervon werden Patientinnen und Patienten bei akuten Notfällen selbstverständlich ärztlich versorgt, wir bitten für diese Fälle um telefonische Kontaktaufnahme unter 07150-2223.

 

Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

Wir unterstützen die Aktionen gegen den Klimawandel und beteiligen uns aktiv an den Demonstrationen

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesundheit der Bevölkerung auf der ganzen Welt. Wenn wir es nicht schaffen, geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu ergreifen wird die Durchschnittstemperatur in Deutschland bis zum Jahr 2100 um 3,7° C ansteigen. Wir bemerken schon jetzt und auch in unseren Breiten extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen oder Überflutungen. Auch bei uns sind vor allem alte und kranke Menschen durch die Veränderungen des Klimas bedroht. Die Hitzewellen fordern bis zu 6000 Toten pro Jahr, jedes Grad der Erderwärmung führt alleine in Deutschland zu 1000 Herzinfarkten jedes Jahr. Infektionskrankheiten, Lungenerkrankungen, Allergien und Hauterkrankungen nehmen ebenso wie psychischer Stress zu. Gleichzeitig gehen Klimaschutzmaßnahmen mit erheblichen gesundheitlichen Vorteilen einher: Weniger Einsatz fossiler Brennstoffe im
Energie- und Verkehrssektor verringert beispielsweise die Belastung durch Luftverschmutzung. Darüber hinaus trägt die Förderung von Radfahren, Zu-Fuß-Gehen und der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Steigerung der körperlichen Aktivität bei. Durch saubere Luft und durch vermehrte Bewegung kann die Häufigkeit nicht-übertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und chronischer Atemwegserkrankungen erheblich verringert werden, was auch zu beträchtlichen Kosteneinsparungen führen würde.