Neue Homepage Online

Wie Sie dem Erscheinungsbild entnehmen können, sind wir mit der neuen Homepage jetzt online gegangen. Die neue Homepage ist an die aktuellen Datenschutzrichtlinien angepasst. Nachdem wir aus Sicherheitsgründen die Funktion für einige Zeit „lahm“ gelegt hatten, können Sie nun wieder über das Internet Rezepte und Überweisungen bestellen.

 

Herzlich willkommen, Frau Dr. Holzmann

Wir begrüßen unsere neue ärztliche Mitarbeiterin Frau Dr. Holzmann sehr herzlich in unserem Team. Frau Dr. Holzmann ist als Fachärztin für Allgemeinmedizin in der Praxis eingestellt und hat zum 1.1.2019 ihre Tätigkeit aufgenommen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und die Verstärkung im Team und wünschen Frau Dr. Holzmann einen guten Start.

 

Neue Praxis für Frau Dr. Ocker und Frau Dr. Lutz

Frau Dr. Ocker und Frau Dr. Lutz möchten sich neuen Herausforderungen stellen und haben sich gemeinsam ab dem 4. Quartal 2018 in Asperg in eigener Praxis niedergelassen. Wir danken Frau Dr. Ocker und Frau Dr. Lutz für die engagierte Mitarbeit in unserer Praxis und wünschen ihnen für den Start „unter eigenem Dach“ viel Erfolg und gutes Gelingen.

Alle Patientinnen und Patienten, die dies wünschen, können von Frau Dr. Ocker und Frau Dr. Lutz selbstverständlich gerne weiterhin in deren neuen Praxis in Asperg betreut werden. Ansonsten bieten wir gerne an, alle Patienten und Patientinnen in unserer Praxis weiter zu behandeln. Wir bitten allerdings um Ihr Verständnis, sollte es gerade in der Umstellungsphase zu zeitlichen Engpässen kommen. Wir versichern Ihnen, dass sich das gesamte Team der Praxis mit Hochdruck weiterhin dafür einsetzt, eine den ganzen Menschen berücksichtigende und qualitativ hochwertige hausärztliche Versorgung zu gewährleisten.

Krebserregendes Mittel Nitrosodimethylamin NDMA in Valsartan-Tabletten

Über 100 Valsartan-haltige Arzneimittel wurden in Deutschland vorsorglich aus dem Handel gerufen, da der Verdacht besteht, der chinesische Lohnhersteller, bei dem die Firmen das Mittel zur Behandlung von Herzerkrankungen und Bluthochdruck herstellen ließen, habe die Substanz in die Produktion geraten lassen. Genauere Umstände und vor allem auch die Konzentration werden derzeit geprüft, einige Valsartan-Präparate sind aber auch sicher unbedenklich. Wir haben seither keine Valsartan-Rezepte mehr ausgestellt, sofern diese nicht von Herstellern sicherer Präparate kommen. Anderenfalls ist auch die problemlose Umstellung auf andere Präparate (Losartan, ACE-Hemmer u.a.) möglich. Sollten durch die derzeit geltenden Regelungen hohe Zuzahlungsgebühren fällig werden, bitten wir Sie, sich an Ihre Krankenkasse zu wenden.

 

Europäische Datenschutzgrundverordnung

Seit dem 25.05.2018 muss die Datenschutzgrundverordnung umgesetzt werden. Die im Grundsatz begrüßenswerte Absicht des Datenschutzes treibt durchaus unsinnige Blüten. Sowohl im Bereich unserer Praxis wie auch der Notfallpraxis müssen die Regelungen umgesetzt werden. Konkret heißt dies nicht nur, dass wir diese Homepage umgestaltet haben und potentiell konfliktbeladene Bereiche (Kontaktformulare, externe Links) abgeschaltet haben. Im Praxisbetrieb bitten wir Sie, einen Vordruck zu unterzeichnen, der uns die Speicherung und Bearbeitung Ihrer Daten erlaubt. Der Clou dabei: Sie haben grundsätzlich zwar das Recht, der Bearbeitung Ihrer Daten zu widersprechen. Wir können Sie aber für diesen Fall nicht mehr behandeln, da wir andererseits auch verpflichtet sind, unsere ärztliche Tätigkeit zu dokumentieren.

In der Praxis bedeutet das, dass alle unsere Patient*innen aufgeklärt werden müssen, entsprechende Formulare ausgedruckt, unterschrieben, eingescannt und gespeichert werden müssen, ohne dass sich auch nur der Hauch eines Nutzens für Sie oder uns oder den Datenschutz ergibt. (Im Bereich der von mir ebenfalls betreuten Notfallpraxis Leonberg ist das über 20.000 x pro Jahr erforderlich!) Das Ganze erweist sich deshalb aus unser Sicht als bürokratisches Ungetüm ohne nachvollziehbaren Nutzen – der Amtsschimmel wiehert!

 

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen und Migranten

Wir beteiligen uns als Praxis gerne an der Versorgung von Flüchtlingen und Migranten und unterstützen den Freundeskreis Flüchtlingshilfe Hemmingen. Wir erachten die Unterstützung und Aufnahme von Flüchtlingen angesichts der globalen Situation für eine nicht einfache, dennoch aber selbstverständliche Aufgabe unserer Gesellschaft. Neben der Versorgung von Flüchtlingen, die in Hemmingen untergebracht sind, haben wir uns auch an der Versorgung von Flüchtlingen beteiligt, die im Landkreis Ludwigsburg durch die Ärzteschaft Ludwigsburg und das Gesundheitsamt organisiert wurde. Die von uns in den letzten 12 Monaten abgehaltene regelmässige ärztliche Sprechstunden in Kornwestheimer Flüchtlingsunterkünften haben wir aufgrund der momentanen Verringerung der Inanspruchnahme auf eine bedarfweise Durchführung geändert.

 

Telefonnummer 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

Ab dem 01.07.2015 wird auch im Landkreis Böblingen und im Einzugsgebiet unserer Notfallpraxis die bundes­weite Telefonnummer für den allgemeinärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 eingeführt. Die 116117 kann bundesweit kosten­frei und ohne Vorwahl gewählt werden, bei lebensbedrohlichen Notfällen gilt weiter­hin die Telefon­nummer 112. Die neue Nummer 116 117 ist nur für den allgemeinärztlichen Bereit­schafts­dienst gültig, die Rufnummern der fachärztlichen Bereit­schafts­dienste bleiben unver­ändert bestehen. Wird ein Haus­besuch benötigt, werden Anrufer an die zuständige Rettungs­leitstelle weitergeleitet, die dann den Hausbesuch disponiert. Direkte Anrufe von Patienten in der Notfallpraxis sind nicht mehr erforderlich.

Patienten sollen sich nur noch im Falle eines erforderlichen Hausbesuches über die 116117 anmelden, die Disponenten der Leitstelle leiten den Anruf weiter. Wie bisher übernimmt für fußläufige Patienten die Notfallpraxis die Versorgung. Alle Patienten, die sich bis 22 Uhr bzw. 24 Uhr in der Notfallpraxis anmelden, werden dort behandelt. Für die Zeiten nach 22 Uhr bzw. 24 Uhr (am Mittwoch und Freitag) werden Patienten in den Ambulanzen des Krankenhauses Leonberg behandelt.

 

Medizinische Versorgung außerhalb der Sprechzeiten in der Notfallpraxis am Krankenhaus Leonberg

Nachdem die Notfallpraxis in Ditzingen Ende 2013 nach über 10jähriger erfolgreicher Tätigkeit auf Betreiben der kassenärztlichen Vereinigung zum Jahresende geschlossen und das Einzugsgebiet der bisherigen Notfallpraxis am Krankenhaus Leonberg erweitert wurde, hat die neue Notfallpraxis in Leonberg nun die ersten sechs Monate der Notfalldiensttätigkeit gemeistert.

Träger der neuen ärztlichen Notfallpraxis am Krankenhaus Leonberg ist der 2014 gegründete Verein „Notfallpraxis Leonberg-Ditzingen e. V.“, der sich aus den Ärzten der verschiedenen Kommunen des Notfalldienstgebietes zusammensetzt und dem ich als Vorsitzender angehöre.

Mit vereinten Kräften haben wir erfolgreich die Organisation des ärztlichen Notfalldienstes unter den neuen Bedingungen des reformierten Notfalldienstes in Baden-Württemberg übernommen.

An die neue ärztliche Notfallpraxis am Leonberger Krankenhaus können sich alle Patienten aus den Kommunen und Ortsteilen von Ditzingen, Eberdingen, Hemmingen, Korntal-Münchingen, Leonberg, Magstadt, Rutesheim, Schwieberdingen, Weil der Stadt und Weissach wenden.

Die Notfallpraxis ist am Wochenende rund um die Uhr erreichbar. Mit einer nun erweiterten Dienstbereitschaft ist die Notfallpraxis nun auch an den Wochentagen ab 18 Uhr für Patienten des gesamten Einzugsgebietes zu erreichen. Am Mittwoch beginnt der ärztliche Notfalldienst bereits um 14 Uhr, am Freitag um 16 Uhr. Zu den Nachtzeiten ab 22 Uhr (am Mittwoch und am Freitag ab 24 Uhr)  übernimmt die Notfallambulanz des Krankenhauses die Versorgung. Ist das Aufsuchen der Praxis aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, können auch Hausbesuche durchgeführt werden, die weiterhin direkt durch die Notfallpraxis erfolgen.

Nicht von der Notfallpraxis versorgt werden Kinder, die in den speziellen Kinder-Notfallpraxen an den Krankenhäusern Böblingen und Leonberg versorgt werden. Ebenso sind ein augenärztlicher Notfalldienst am Katharinenhospital in Stuttgart und ein HNO-ärztlicher Notfalldienst an der Universität Tübingen angesiedelt. Im Zuge der Reform des Notfalldienstes hatte der bisherige gynäkologische Notfalldienst seine Tätigkeit beenden müssen. Die Versorgung gynäkologischer Notfälle erfolgt durch die ärztlichen Notfallpraxen und – sofern erforderlich – durch die Weiterleitung in die gynäkologischen Abteilungen der Krankenhäuser der Region.

Sie erreichen den allgemeinärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117. Für lebensbedrohliche Notfälle ist weiterhin der Rettungsdienst zuständig, der rund um die Uhr unter der Telefonnummer 112 zu erreichen ist.